{"id":32,"date":"2011-07-04T11:20:31","date_gmt":"2011-07-04T11:20:31","guid":{"rendered":""},"modified":"2015-06-21T20:51:31","modified_gmt":"2015-06-21T18:51:31","slug":"wissenswertes","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/beckenraum.de\/?page_id=32","title":{"rendered":"Wissenswertes"},"content":{"rendered":"<p><strong>Hier erhalten Sie von mir allerlei Wissenswertes mit den entsprechenden Therapieans\u00e4tzen zu folgenden interessanten Themen:<\/strong><\/p>\n<p><strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<ul style=\"color: #e68d21;\">\n<li><span style=\"font-size: small;\"><strong><a href=\"#stressbelastung\">Stress- und Belastungsinkontinenz<\/a><\/strong><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: small;\"><strong><a href=\"#blase\">Wenn die Blase oder der Darm dr\u00e4ngelt (Drang- oder Urgeinkontinenz)<\/a><\/strong><strong> <\/strong><\/span><\/li>\n<li><strong><span style=\"font-size: small;\"><a href=\"?page_id=32\/&amp;page=2#spannungbecken\">Zu viel Spannung im Beckenboden (hypertone Beckenboden)St\u00f6rungen im Bereich des Enddarms (Rektums) und des Anus (After)<\/a><\/span><\/strong><\/li>\n<li><strong><a href=\"?page_id=32\/&amp;page=2#enddarm\">St\u00f6rungen im Bereich des Enddarms (Rektums) und des Anus (After)<\/a><br \/>\n<\/strong><\/li>\n<li><strong><span style=\"font-size: small;\"><a href=\"?page_id=32\/&amp;page=3#beckensex\">Beckenboden und Sexualit\u00e4t<\/a><\/span><\/strong><\/li>\n<li><strong><span style=\"font-size: small;\"><a href=\"?page_id=32\/&amp;page=3#schwanger\">Schwangerschaft, Geburt und R\u00fcckbildungszeit<\/a><\/span><\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<h1 id=\"stressbelastung\"><strong>Stress- und Belastungsinkontinenz<\/strong><\/h1>\n<p>Von einer Belastungsinkontinenz (fr\u00fcher Stressinkontinenz) spricht man, wenn die Betroffenen <strong>bei einer Druckerh\u00f6hung im Bauchraum<\/strong> nicht gen\u00fcgend Beckenbodenspannung und Verschlusskraft der Harnr\u00f6hre aufbringen k\u00f6nnen und hierbei unfreiwillig Harn, Wind oder Stuhl verlieren. Diese Druckereignisse k\u00f6nnen ausgel\u00f6st werden durch Husten oder Niesen (abrupt und schnell) oder durch Heben und Tragen von Lasten (langsamer Druckanstieg). In schweren F\u00e4llen verlieren die Patienten bereits Harn, Wind oder Stuhl bei Lagever\u00e4nderungen, z.B. Hochkommen aus dem Bett, Aufstehen vom Stuhl oder beim Treppensteigen. Ursachen einer Belastungsinkontinenz k\u00f6nnen Schwangerschaft und Geburten sein, andauernd schwere k\u00f6rperliche Arbeit. im Beruf und Alltag (z. B. pflegerische T\u00e4tigkeiten) und chronische Atemwegserkrankungen (Asthma, Bronchitis).<\/p>\n<h3><strong>Mein Therapieansatz:<\/strong><\/h3>\n<p><strong> <\/strong>In der Behandlung vermittle ich den Patienten ein Bewusstsein f\u00fcr ihren Beckenraum. Sie lernen zum einen Kraft und Stabilit\u00e4t im Beckenraum aufzubauen, zum anderen \u201eDruck nach unten\u201c zu vermeiden oder zumindest abzuschw\u00e4chen. Durch gezielte \u00dcbungen wird die Muskulatur rund um das Becken wahrgenommen und gekr\u00e4ftigt. Beckenbodenschonende Verhaltens-weisen, wie z.B. richtiges Heben und Tragen runden die Therapie ab. <strong>Behandlungsziel ist ein reaktionsstarker Beckenboden<\/strong>, der den Belastungen des Alltags gewachsen ist.<\/p>\n<p><strong>Mischformen von Drang- und Belastungsinkonzinenz<\/strong><\/p>\n<p>Nicht selten gibt es eine Vermischung der beiden Krankheitsbilder, d.h. die Betroffenen weisen sowohl Symptome einer Belastungs-, als auch einer Dranginkontinenz auf. Dies ber\u00fccksichtige ich bei der Gestaltung des Behandlungsplans, damit der gew\u00fcnschte Erfolg eintreten kann.<\/p>\n<h1 id=\"blase\"><strong>Wenn die Blase oder der Darm dr\u00e4ngelt (Drang- oder Urgeinkontinenz)<\/strong><\/h1>\n<p>Drangbeschwerden (Urgency) \u00e4u\u00dfern sich in sehr h\u00e4ufigen, prophylaktischen Toiletteng\u00e4ngen, bei denen nur sehr kleine Harnportionen entleert werden. Die Betroffenen leiden unter einem nicht oder nur <strong>schwer unterdr\u00fcckbaren Entleerungsdrang<\/strong>, ausgel\u00f6st durch eine \u201e\u00fcberaktive\u201c Blasen- und Darmmuskulatur. In schweren F\u00e4llen entleert sich die Blase oder der Darm spontan selbst\u00e4ndig, ohne dass dies die Patienten verhindern k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Situationen, die diesen Drang ausl\u00f6sen, k\u00f6nnen Stress sein, nasskaltes Wetter, Blasenentz\u00fcndungen, Erk\u00e4ltungen, das H\u00f6ren von Wasserrauschen, ein WC-Schild oder nur der Geruch von Toilettenseife. Zumeist ist <strong>das F\u00fcllungsvolumen (Blasen- bzw. Darmkapazit\u00e4t) stark eingeschr\u00e4nkt<\/strong>, was zu noch h\u00e4ufigerem Harn- und Stuhldrang f\u00fchrt.<br \/>\n<strong>Geburtsverletzungen<\/strong>, die die Schlie\u00dfmuskulatur des Darms betreffen, bed\u00fcrfen einer fundierten physiotherapeutischen Nachbehandlung, da sie sp\u00e4ter zu Drangbeschwerden f\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Einige <strong>neurologische Krankheiten, wie z.B. Multiple Sklerose,<\/strong> k\u00f6nnen eine Drangblase entwickeln.<\/p>\n<p>Die Patienten gehen, bevor sie das Haus verlassen, vorsorglich auf das WC und schr\u00e4nken in ihrer Hilflosigkeit die Trinkmenge stark ein. <strong>Die Blase, bzw. der Darm beginnen den ganzen Tagesablauf zu bestimmen.<\/strong> Oft ziehen sich Drangpatienten aus dem sozialen Leben in der \u00d6ffentlichkeit zur\u00fcck<\/p>\n<h3><strong>Mein Therapieansatz: <\/strong><\/h3>\n<p>Ich beginne die Behandlung mit einem ausf\u00fchrlichen \u201eErstgespr\u00e4ch\u201c, in welchem ich gemeinsam mit dem Patienten langj\u00e4hrige Verhaltensweisen \u00fcberdenke und Anst\u00f6\u00dfe zur \u00c4nderung vorschlage. Nicht selten ist dies der erste gro\u00dfe Schritt zur Besserung.<\/p>\n<p>Verhaltenstipps und sogenannte Aufschubstrategien sind <strong>konkrete Hilfen<\/strong>, die in Drangsituationen sofort f\u00fcr Linderung sorgen.<\/p>\n<p>Ein weiteres Therapieziel ist es den h\u00e4ufig \u00fcberaktiven Blasen-, bzw. Darmmuskel zu beruhigen und \u00fcber eine mittelfristige Verhaltungs\u00e4nderung des Patienten ein gr\u00f6\u00dferes F\u00fcllungsvolumen von Blase oder Darm zu erreichen. Zugleich versuche ich ein Gef\u00fchl f\u00fcr die Beckenbodenmuskulatur und Kraft der Schlie\u00dfmuskulatur zu vermitteln. Die Hilfesuchenden gewinnen ihre Sicherheit zur\u00fcck, lernen ihre Blase\/ ihren Darm wieder zu beherrschen und <strong>gewinnen so neue Lebensqualit\u00e4t<\/strong>.<\/p>\n<p><!--nextpage--><\/p>\n<h1 id=\"spannungbecken\"><strong>Zu viel Spannung im Beckenboden (hypertoner Beckenboden)<\/strong><\/h1>\n<p><strong>Vaginismus<\/strong><br \/>\n(unwillk\u00fcrliche Muskelanspannung des \u00e4u\u00dferen Drittels der Vagina)<\/p>\n<p><strong>Anismus<\/strong><br \/>\n(funktionelle St\u00f6rung, erh\u00f6hte Grundspannung am analen Schlie\u00dfmuskel)<\/p>\n<p><strong><span style=\"font-size: small;\">Detrusor-Spinkter-Dyskoordination<\/span><\/strong><br \/>\n<span style=\"font-size: small;\">Bei einem beschwerdefreien Menschen findet ein unbewusstes, fein aufeinander abgestimmtes Zusammenspiel zwischen dem Blasenmuskel und der Harnr\u00f6hrenschlie\u00dfmuskulatur statt. Dies hat der K\u00f6rper im Laufe der Sauberkeitsentwicklung gelernt und als \u201efunktionierendes Programm\u201c im Unterbewusstsein abgespeichert. Eine St\u00f6rung dieses muskul\u00e4ren Zusammenspiels kann zu Entleerungsst\u00f6rungen, z. B. mit Restharnbildung, f\u00fchren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\"><strong>Darmentleerungsst\u00f6rung \/ Obstipation \/ Proktospasmus<\/strong> (anhaltende Enddarmverkrampfung)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Inkontinenzbeschwerden werden oft von Unsicherheit, Angst, \u00c4rger und Wut \u00fcber das vermeintliche Versagen des K\u00f6rpers begleitet. Das Verm\u00f6gen Harn\/ Stuhl in der Blase\/ Darm zu speichern und dann willk\u00fcrlich zu entleeren, wenn die betroffene Person dies vom eigenen Willen her bestimmt, ist gest\u00f6rt.<br \/>\nIn ihrer Hilflosigkeit bauen die Patienten unbewusst <strong>eine unphysiologische Grundspannung in der Beckenbodenmuskulatur<\/strong> auf, die extreme Ausma\u00dfe annehmen kann. Als Folge entstehen die oben genannten Krankheitsbilder.<\/span><\/p>\n<h3><strong>Mein Therapieansatz: <\/strong><\/h3>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Ein \u00fcberaktiver Beckenboden kann das Ergebnis eines erworbenen Verhaltens (chronisches Zur\u00fcckhalten von Harn und Stuhl), <strong>\u00fcberm\u00e4\u00dfiges falsches Beckenbodentraining<\/strong> und die Folge von seelischen oder k\u00f6rperlichen Traumen sein.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Aus meiner Erfahrung ist f\u00fcr einen Therapieerfolg wichtig, dass <strong>ein gutes Vertrauensverh\u00e4ltnis zwischen Patient und Therapeut besteht<\/strong>. Der Patient muss sich aufgehoben und verstanden f\u00fchlen, damit er in einer gesch\u00fctzten Atmosph\u00e4re (geschlossene Therapier\u00e4ume) frei \u00fcber sein Anliegen sprechen kann.<\/span><\/p>\n<p>In der Therapie leite ich die Patienten behutsam an, in ihren Beckenboden hineinzuhorchen, Muskelspannungen wahrzunehmen und ein Gef\u00fchl f\u00fcr \u201ezuviel\u201c bzw. \u201ezuwenig\u201c Spannung zu entwickeln. Die Normalisierung des Spannungszustandes der betroffenen Muskelanteile wird durch Entspannungs\u00fcbungen, Tastbefund und Eigenbeobachtung (Harn- und Stuhlentleerung) begleitet. <strong>Ziel der Behandlung ist ein reaktionsbereiter Beckenboden und eine funktionsf\u00e4hige Schlie\u00dfmuskulatur.<\/strong> Stuhl- und Harnentleerung sollten schmerzfrei und unproblematisch m\u00f6glich ein. Auch kann die k\u00f6rperliche Sexualit\u00e4t anders und oft tiefer und begl\u00fcckender erfahren werden.<\/p>\n<h1 id=\"enddarm\"><strong>St\u00f6rungen im Bereich des Enddarms (Rektums) und des Anus (After)<\/strong><\/h1>\n<p><span style=\"font-size: small;\">\u201eDas Selbstwertgef\u00fchl eines Menschen und seine soziale Integration sind eng mit der F\u00e4higkeit verbunden, den Stuhl \u201eort \u2013 und zeitgerecht absetzen zu k\u00f6nnen\u201c (WHO-Defintion).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Die Beckenbodenmuskeln spielen eine gro\u00dfe Rolle im anorektalen Bereich. Fasern der Schlie\u00dfmuskulatur sind mit der Beckenbodenschlinge verwoben.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\"><strong>Eine gut aktivierter Beckenboden sichert wesentlich die Kontinenz.<\/strong> Nur wenn die beteiligten Muskeln richtig arbeiten, ist gew\u00e4hrleistet, dass der Stuhl gespeichert werden (Verschluss- und Speicherfunktion) und problemlos entleert werden kann (Entleerungsfunktion). <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Leichte Stuhlinkontinenz wird als unwillk\u00fcrlicher Verlust von Wind oder Stuhl bei Durchfall definiert. Wird fest geformter Stuhl mehr als zweimal pro Woche verloren, so spricht man von schwerer Stuhlinkontinenz. Der Einfluss der Stuhlinkontinenz auf die Lebensqualit\u00e4t ist erheblich, da die Betroffenen durch Geruch und Ger\u00e4usche in der \u00d6ffentlichkeit in sehr peinliche Situationen geraten k\u00f6nnen. Patienten mit Stuhlinkontinenz vermeiden Sport und andere soziale Anl\u00e4sse. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Ein Tabuthema ist immer noch die <strong>Stuhlinkontinenz nach Geburten<\/strong>, ausgel\u00f6st durch Verletzungen der Schlie\u00dfmuskulatur w\u00e4hrend der Geburt. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\"><strong>Anismus<\/strong> und <strong>anale Drangbeschwerden<\/strong> siehe Internetseiten \u201ezu viel Spannung im Beckenboden\u201c und \u201ewenn die Blase\/der Darm dr\u00e4ngelt\u201c.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\"><strong>Entleerungsschwierigkeiten \/ Obstipation (Verstopfung)<\/strong> <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\"><strong>Schmerz<\/strong> kann entstehen durch lokale Erkrankungen, wie z.B. Fissuren, Abszesse (Analabszess), Fisteln (Analfistel) und H\u00e4morrhoiden. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">F\u00fcr jeden oben genannten Bereich kann Physiotherapie angezeigt sein.<\/span><\/p>\n<h3><strong>Mein Therapieansatz: <\/strong><\/h3>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Es ist mir bewusst, dass die einzelnen Patienten nicht selten einen langen Leidensweg hinter sich haben, bevor sie sich einem Arzt oder Therapeuten anvertrauen. Es kostet Mut und die \u00dcberwindung des Schamgef\u00fchls, \u00fcber seine Beschwerden zu sprechen. Ich versuche <strong>eine vertrauensvolle Atmosph\u00e4re<\/strong> zu schaffen, sodass <strong>Offenheit zwischen dem Ratsuchenden und mir<\/strong> entstehen kann.<\/span><\/p>\n<p>Je nach Art der Symptome sind die einzelnen Bausteine der Behandlung:<\/p>\n<p>Information, Aufkl\u00e4rung und Patientenschulung <span style=\"font-size: small;\">&#8211;<\/span> <span style=\"font-size: small;\">Verbesserung der Wahrnehmung (wann und wie stark ist mein Darm gef\u00fcllt?)<\/span> <span style=\"font-size: small;\">&#8211;<\/span> <span style=\"font-size: small;\">Beckenboden\u00fcbungen<\/span> <span style=\"font-size: small;\">&#8211;<\/span> <span style=\"font-size: small;\">Beckenbodenentspannung<\/span> <span style=\"font-size: small;\">&#8211;<\/span> <span style=\"font-size: small;\">Verhaltensstrategien f\u00fcr den Alltag ( korrekte Entleerungstechnik)<\/span> <span style=\"font-size: small;\">&#8211;<\/span> <span style=\"font-size: small;\">Physikalische Ma\u00dfnahmen (K\u00e4lte \u2013 und W\u00e4rmetherapie)<\/span><br \/>\n<!--nextpage--><\/p>\n<h1 id=\"beckensex\">Beckenboden und Sexualit\u00e4t<\/h1>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Der Beckenboden ist <strong>ein aktives Sexualorgan<\/strong>. Bewusste Anspannungen der Muskulatur steigern die lokale Blutf\u00fcllung der Gef\u00e4\u00dfe (wichtig f\u00fcr die Peniserektion). Die Muskelaktivit\u00e4t f\u00f6rdert sowohl beim Mann, als auch bei der Frau das k\u00f6rperliche Empfinden in der Anfangsphase sexueller Erregung. Die k\u00f6rperlichen Gef\u00fchle des Orgasmus werden durch eine Abfolge unwillk\u00fcrlicher Anspannungen des Beckenbodens hervorgerufen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Ist die <strong>Grundspannung des Beckenbodens zu niedrig<\/strong>, ergibt sich eine Lockerheit der Muskulatur und \u201eeine Weite der Muskelschlinge\u201c, die <strong>mangelnde sexuelle Gef\u00fchle<\/strong> zur Folge hat (\u201eLost-Penis-Syndrom\u201c). Dies ist nicht selten nach Geburten der Fall. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\"><strong>Erektile Dysfunktion<\/strong> (ED) ist definiert als die Unf\u00e4higkeit, eine Erektion zu erreichen oder zu erhalten, die f\u00fcr eine befriedigende sexuelle Aktivit\u00e4t ausreicht. Neben einer medikament\u00f6sen Therapie, operativen Ma\u00dfnahmen (Vakuumger\u00e4te, Penisringe etc.) zeigen Beckenboden\u00fcbungen als Behandlungsma\u00dfnahme einen beachtlichen Erfolg.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Ist dagegen die <strong>Grundspannung des Beckenbodens zu hoch<\/strong> (hyperaktiver Beckenboden), so ist bei beiden Geschlechtern die Empfindungsf\u00e4higkeit gest\u00f6rt. Ist eine Verkrampfung der Vagina vorhanden, so kann der Penis schwer oder gar nicht in die Scheide eindringen. Der Geschlechtsverkehr wird schmerzhaft oder gar unm\u00f6glich, oft baut sich im Laufe der Zeit zus\u00e4tzliche Spannung auf \u2013 ein Teufelskreis entsteht. Kommt es bei einem \u00fcberaktiven Beckenboden zum Orgasmus, so kann dieser in einem schmerzhaften Krampf ausarten.<\/span><\/p>\n<h3><strong>Mein Therapieansatz <\/strong><\/h3>\n<p>Viele Menschen wissen nicht, welche Rolle der Beckenboden in der Sexualit\u00e4t spielt. Es ergeben sich ganz neue K\u00f6rperempfindungen, wenn sie durch die Therapie ein Beckenbewusstsein entwickeln. Auch wird die Orgasmusf\u00e4higkeit positiv beeinflusst.<\/p>\n<p>Je nach Beschwerden versuche ich die Muskelspannung zu normalisieren oder mit gezielten Beckenboden\u00fcbungen die fehlende Muskelkraft aufzubauen.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich ist es wichtig, dass meine Patienten zu mir Vertrauen entwickeln und offen ihre Anliegen ansprechen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1 id=\"schwanger\"><strong><span style=\"font-size: small;\">Schwangerschaft, Geburt und R\u00fcckbildungszeit<\/span><\/strong><\/h1>\n<p><span style=\"font-size: small;\"><strong>Ein \u201ebewusster Beckenboden\u201c gibt Halt und Verschlusskraft w\u00e4hrend der Schwangerschaft, erleichtert die Geburt und unterst\u00fctzt die R\u00fcckbildungsvorg\u00e4nge!<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Diese Lebensphase einer Frau stellt den K\u00f6rper aufgrund hormoneller und physiologischer Ver\u00e4nderungen vor gro\u00dfe Herausforderungen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">W\u00e4hrend der Schwangerschaft k\u00f6nnen erste Symptome einer beginnenden Inkontinenz auftreten, d.h. beim Husten und Niesen verliert die Schwangere etwas Urin. Ursache ist aber nicht das kindliche K\u00f6pfchen, das auf die Blase dr\u00fcckt, wie h\u00e4ufig angenommen wird, sondern eine funktionelle Beckenbodenschw\u00e4che. Blasenbeschwerden, wie z.B. h\u00e4ufiger Harndrang und das Entleeren nur kleiner Urinmengen kommen dazu. Durch Hormoneinfl\u00fcsse k\u00f6nnen Krampfadern (auch im Beckenbereich) und H\u00e4morrhoiden entstehen. Der Beckenboden wird weicher und elastischer. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\"><strong>Bitte beachten Sie, dass die Inkontinenz in der Schwangerschaft nicht physiologisch ist!<\/strong> Bereits zu diesem Zeitpunkt sollte die werdende Mutter mit einer physiotherapeutischen Behandlung beginnen, denn die Erfahrung zeigt, je l\u00e4nger es dauert bis die Blase wieder dicht ist, desto fr\u00fcher treten wieder Inkontinenzprobleme auf. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Weitere Beschwerden, \u00fcber die Schwangeren klagen, sind R\u00fcckenschmerzen durch den wachsenden Bauch, Ischialgien, Symphysenlockerung (Schambeinfugenlockerung), Symphysendehnung und Stei\u00dfbeinschmerzen. Hier kann ich durch gezielte Physiotherapie f\u00fcr Linderung sorgen.<\/span><\/p>\n<p><strong>Nach der Geburt: Beckenbodenanteile differenziert aktivieren!<\/strong><\/p>\n<p>St\u00f6rungen im Wochenbett und in der R\u00fcckbildungszeit, f\u00fcr die ich eine physiotherapeutische Therapie anbiete:<\/p>\n<ul>\n<li>Lockerung der Symphyse und des Beckenringes durch den kindlichen Kopf w\u00e4hrend des Geburtsvorganges<\/li>\n<li>Stei\u00dfbeinl\u00e4sionen (Coccygodynie) ebenfalls durch die Geburt verursacht sind sehr schmerzhaft und haben eine Funktionseinbu\u00dfe des Beckenbodens zur Folge<\/li>\n<li>Entleerungsst\u00f6rungen von Blase und Darm (Miktions- und Def\u00e4kationsst\u00f6rung)<\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"font-size: small;\">Ein Tabuthema ist immer noch <strong>die Wind- und Stuhlinkontinenz nach Geburten<\/strong>, die durch eine Verletzung der Schlie\u00dfmuskulatur ausgel\u00f6st wird (Dammriss 3. und 4. Grades).<\/span><\/p>\n<p>Eine <strong>Rectusdiastase<\/strong> (ausgedehnte Weitung der beiden geraden Bauchmuskelstr\u00e4nge) kann ich durch ein funktionelles Bauchmuskeltraining behandeln. Es kommt wieder zum Schlie\u00dfen der Bauchmuskeln zu Mitte hin, die f\u00fcr die erforderliche Halte- und St\u00fctzkraft sorgen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier erhalten Sie von mir allerlei Wissenswertes mit den entsprechenden Therapieans\u00e4tzen zu folgenden interessanten Themen: Stress- und Belastungsinkontinenz Wenn die Blase oder der Darm dr\u00e4ngelt (Drang- oder Urgeinkontinenz) Zu viel Spannung im Beckenboden (hypertone Beckenboden)St\u00f6rungen im Bereich des Enddarms (Rektums) und des Anus (After) St\u00f6rungen im Bereich des Enddarms (Rektums) und des Anus (After) Beckenboden<a href=\"https:\/\/beckenraum.de\/?page_id=32\"> [&#8230;weiterlesen]<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-32","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/beckenraum.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/32","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/beckenraum.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/beckenraum.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/beckenraum.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/beckenraum.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=32"}],"version-history":[{"count":32,"href":"https:\/\/beckenraum.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/32\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":35,"href":"https:\/\/beckenraum.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/32\/revisions\/35"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/beckenraum.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=32"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}